Fondsgebundene Risikoversicherungen

Was ist eigentlich das Wesen einer Rentenversicherung? Ist es nun ein Sparvertrag bei dem das Investment und eine Kapitalgarantie im Vordergrund steht? Oder doch eher ein Produkt zur Absicherung des vielfach unterschätzten biometrischen Risikos der Langlebigkeit – also eine Risikoversicherung?

Nun, es ist zunächst festzuhalten, dass eine Rentenversicherung immer nur als Kombiprodukt daherkommt: erst wird Geld angespart und dann das vorhandene Guthaben in eine Rente umgewandelt. Eine Rentenversicherung als reine Risikoversicherung gibt es ja gar nicht. Muss das so sein? Aus Kundensicht steht bei einer Rentenversicherung wohl eindeutig das Investment im Vordergrund. Ob deshalb auch immer mehr Rentenversicherungen kaum noch eine nennenswerte Rentengarantie beinhalten?

Üblicherweise wird von Seiten der Verbraucherschützer vor Kombiprodukten gewarnt, weil man während der Vertragslaufzeit die einzelnen Produktbausteine oft nicht oder nur mit massiven Nachteilen voneinander trennen kann. Anders verhält es sich bei einer Rentenversicherung, da hier die Kapitalanlage nicht Beiwerk, sondern integraler Bestandteil des Versicherungsproduktes und der Leistungen ist.

Ähnlich sieht das auch bei einer fondsgebundenen Risikoversicherung aus. Einem erhobenen Zeigefinger eines Verbraucherschützers kann man beruhigt entgegen treten, denn ein solches Kombiprodukt ermöglicht überhaupt erst, dass ein Kunde genau den Schutz bekommt, den er braucht, sich aber sonst gar nicht leisten könnte.

Die fondsgebundene Risikoversicherung ist gerade bei einem niedrigen Rechnungszins eine valide Alternative zu traditionellen Produkten. Insbesondere dann, wenn man Sicherheits- oder gar Garantiemechanismen wie in modernen Sparprodukten in der Kapitalanlage oder dem Versicherungsprodukt einsetzt und die Produktbeschreibung absolut transparent gestaltet ist.

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